Gebäudebrand groß

Datum: 13. April 2020 
Alarmzeit: 9:31 Uhr 
Alarmierungsart: Vollalarm 
Art: Brandeinsatz 
Einsatzort: Kirchseelte, Waldweg 
Fahrzeuge: LF 8, MTW, TLF 16/24 


Einsatzbericht:

Am Ostermontagmorgen wurde zuerst die Feuerwehr Kirch- und Klosterseelte um 6:41 Uhr zu einem Mülltonnenbrand in den Waldweg in Kirchseelte alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand bereits eine Garage mit Satteldach in Vollbrand. Mit einem Schnellangriff wurden die ersten Löschangriffe vorgenommen, um ein Übergreifen auf das direkt angrenzende Wohnhaus zu verhindern. Der Einsatzleiter ließ währenddessen drei weitere Ortswehren nachalarmieren. Über die Leitstelle in Diepholz wurden somit aufgrund der Nähe die Feuerwehren Heiligenrode, Fahrenhorst und die Drehleiter aus Brinkum alarmiert. Trotz des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus nicht verhindert werden. Durch die enorme Rauchentwicklung wurden weitere Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle benötigt, weshalb die Feuerwehr Groß Ippener nachalarmiert wurde. Um die Wasserversorgung sicherzustellen wurden von zwei Unterflurhydranten jeweils eine Schlauchleitung verlegt. Durch die enge Bebauung stellte es sich schwierig dar, die Drehleiter in Stellung zu bringen. Dies gelang der Feuerwehr Brinkum in der knapp bemessenen Einfahrt des benachbarten Grundstückes. Von dort aus wurde ein weiterer Löschangriff auf die Garage sowie dem Wohnhaus vorgenommen. Um gezielter an die Glutnester zu gelangen wurden mit einem Einreißhaken die Dachpfannen abgetragen.

Da sich das Feuer immer weiter in den Dachstuhl vorgearbeitet hatte, wurde für die gegenüberliegende Seite die Drehleiter aus Wildeshausen nachgefordert.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden weitere Atemschutzgeräteträger an der Einsatzstelle benötigt, weshalb erst die Feuerwehr Harpstedt und im Anschluss die Feuerwehr Beckeln nachalarmiert wurde. 

Für die Versorgung der Einsatzkräfte wurde die Schnelleinsatzgruppe der Malteser Wildeshausen zur Einsatzstelle beordert.

Um verbrauchte Atemluftflaschen auszutauschen, fuhr der Gerätewagen Atemschutz vom Landkreis Oldenburg die Einsatzstelle an. 

Gegen 13 Uhr konnte der Leitstelle „Feuer aus“ gemeldet werden.

Im Einsatz befanden sich 166 Einsatzkräfte mit 29 Fahrzeugen.